Der Investmentansatz von Asset Concepts

Kundenindividuelles dynamisches Kapitalanlagemanagement

Streng orientiert an der von den Kunden jeweils vorgegebenen Wertuntergrenze.

Bei vielen Vermögensverwaltungsansätzen in der Anlagepraxis werden die Privatkunden gemäß ihrer subjektiven Risikoneigung in drei Klassen unterteilt, häufig in risikoscheue, risikoneutrale und risikofreudige Anleger. Für die drei Risikoklassen wird anschließend jeweils eine bestimmte statische Ziel-Aktienquote definiert, die die jeweilige Risikoneigung reflektieren soll, beispielsweise 25%, 50% und 75%. Die tatsächliche Aktienquote in den einzelnen Privatkundenportfolios orientiert sich dann sehr eng an der Ziel-Aktienquote der jeweiligen Risikoklasse, der der Privatkunde zugeordnet ist. Solche Vermögensverwaltungsansätze sind sowohl standardisiert als auch statisch.

Unser Vermögensverwaltungsansatz geht einen anderen Weg. Der Kunde definiert zunächst seine persönliche Wertuntergrenze. Anschließend stellen wir ihm auf Basis seiner Wertuntergrenze ein individuelles, maßgeschneidertes Portfolio aus risikoreichen und risikoarmen Anlageklassen zusammen, so dass mit einer hohen Wahrscheinlichkeit sichergestellt ist, dass der Wert seines Portfolios nicht unter die von ihm vorgegebene Wertuntergrenze fällt. Da sich der Wert des Kundenportfolios und damit auch dessen Risikobudget mit der Marktentwicklung laufend verändert, überprüfen wir regelmäßig die Struktur des Kundenportfolios und passen diese gegebenenfalls an. Unser Vermögensverwaltungsansatz ist deshalb sowohl kundenindividuell als auch dynamisch.

Kapitalmarkttheoretische Fundierung

 Berücksichtigung der wesentlichen Erkenntnisse und Lehren der theoretischen und empirischen Kapitalmarktforschung

Wie in anderen Fachgebieten gibt es auch im Bereich der Vermögensanlage zahlreiche wissenschaftliche (kapitalmarkttheoretische) Erkenntnisse, deren Gültigkeit empirisch bestätigt ist und die den zukünftigen Anlageerfolg deutlich und nachhaltig begünstigen. Viele dieser Erkenntnisse werden bei der privaten Vermögensanlage dennoch völlig unzureichend berücksichtigt. Offensichtlich wird dies anhand der typischen „Konstruktionsfehler“ vieler Privatkundendepots, wie der viel zu geringen Streuung (Diversifikation), der Vernachlässigung wichtiger Anlageklassen, der zu großen Gewichtung des Heimatmarktes (home bias) und der zu hohen Umschlagshäufigkeit, die häufig mit einem übermäßigen Vertrauen in die Vorhersehbarkeit der zukünftigen Kapitalmarktentwicklung einhergeht.

Empirische Studien bestätigen, dass Privatanleger aufgrund dieser Fehler im Mittel eine deutlich schlechtere Anlagerendite erzielen als der Kapitalmarkt selbst im Aggregat generiert. Die Differenz zwischen der mittleren Anlegerrendite und der aggregierten Kapitalmarktrendite wird als Renditelücke bezeichnet und beträgt laut diverser wissenschaftlicher Studien im Durchschnitt rund 4% jährlich. Unser Vermögensverwaltungsansatz vermeidet diese Renditelücke, in dem er die wesentlichen kapitalmarkttheoretischen Erkenntnisse nutzt und deren Lehren beherzigt.

Institutionelle Expertise

Asset Concepts wurde Ende 2006 gegründet und ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) lizensierter und beaufsichtigter Finanzportfolioverwalter, der seit 2007 für Unternehmen, Versicherungen und Pensionskassen tätig ist und insgesamt mehr als 500 Millionen Euro an Vermögenswerten für diese verwaltet. Die Mitarbeiter von Asset Concepts verfügen über langjährige Erfahrungen in der institutionellen Vermögensverwaltung für professionelle Großanleger bei internationalen Groß- und Privatbanken.

Seit 2010 bietet Asset Concepts seine Vermögensverwaltung auch Privatkunden an. Im Wesentlichen sind es zwei Überlegungen, die uns zu
diesem Schritt veranlasst haben. Erstens sind wir davon überzeugt, dass gerade private Anleger von unserer institutionellen Expertise besonders profitieren können. Und zweitens nutzen wir mit dem Schritt in die private Vermögensverwaltung unsere vorhandene Expertise besser aus und hoffen damit unsere Kundenbasis zu verbreitern.

Geringe Produkt-, Handels- und Verwaltungskosten

Neben den bereits erläuterten typischen Konstruktionsfehlern vieler Privatkundendepots ist auch eine „zu“ hohe Kostenbelastung ein wesentlicher Grund für unbefriedigende Anlageergebnisse. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Depotbank oder der Vermögensverwalter an den im Rahmen der Vermögensverwaltung ausgelösten Transaktionen oder den eingesetzten Produkten zusätzlich „verdienen“. Wir tun dies nicht. Im Gegenteil: Wir legen großen Wert darauf, die offenen und versteckten Handels- und Produktkosten sowie die transaktionsbedingten und administrativen Gebühren der Depotbank im Interesse unserer Kunden zu minimieren. Deshalb setzen wir fast ausnahmslos sehr kostengünstige, börsennotierte Investmentfonds (ETFs) ein und nutzen eine Depotbank mit im Wettbewerbsvergleich geringen Gebühren.

Keine Interessenkonflikte

Die Beziehung zu unseren Kunden verstehen wir als besonderes Vertrauensverhältnis. Entsprechend steht Fairness gegenüber den Kunden für die Asset Concepts an oberster Stelle. Um dies zu untermauern, haben wir besondere Rahmenbedingungen geschaffen, die sicherstellen, dass sich unsere Geschäftsinteressen mit den Anlegerinteressen unserer Kunden möglichst decken. In dieser Hinsicht heben wir uns im Umgang mit Privatkunden bewusst und deutlich von den üblichen Gepflogenheiten am Markt ab. So lassen wir uns beispielsweise ausschließlich von unseren Kunden vergüten. Provisionen und sonstige Zuwendungen von Dritten lehnen wir strikt ab. Darüber hinaus setzen wir keine eigenen Finanzprodukte, wie beispielsweise hauseigene Fonds, in den Depots unserer Privatkunden ein und verdienen auch nicht an den Transaktionen unserer Privatkunden. Auf den Punkt gebracht, möchte die Asset Concepts nur "mit" ihren Kunden verdienen und nicht "an" ihnen.